Saarland Medien präsentiert…
Filmreihe auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis
Zum dritten Mal werden Filme, die von der Saarland Medien GmbH in den vergangenen Jahren gefördert wurden, auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis gezeigt. In diesem Jahr konzentriert sich die Reihe „Saarland Medien präsentiert“ auf Dokumentarfilme, die das Leben von Europäern im europäischen wie auch im außereuropäischem Raum thematisieren. Dr. Gerd Bauer, Geschäftsführer der Saarland Medien GmbH, begrüßt die Kooperation mit dem Filmfestival: „Mit unserer jährlichen Filmproduktionsförderung stärken wir die regionale Filmszene und den Medien- und Filmstandort Saarland. Durch die Präsenz auf dem Max Ophüls Festival finden unsere Förderfilme ein breiteres, überregionales Publikum. Eine tolle Chance für unsere Filmemacher!“
Folgende Filme werden gezeigt:
Wendelin von Boch
Dokumentarfilm, Deutschland 2011, Regie: Lukas Schmid, 19 Min., Uraufführung
Villeroy & Boch ist ein Unternehmen, das von Beginn an in Deutschland, Luxemburg und Frankreich produziert hat. Seit mehr als 260 Jahren war und ist das Unternehmen über die Grenzen aktiv, waren die Unternehmerfamilien eine Mischung unterschiedlicher Nationalitäten. Schon lange vor den Debatten um Globalisierung ist europäisches Denken selbstverständlicher Bestandteil der Firmenphilosophie. Eben: europäisch von Anfang an.
Vorstellung in Anwesenheit von Wendelin von Boch-Galhau, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Villeroy & Boch, Produzentin Barbara Wackernagel-Jacobs sowie Dr. Gerd Bauer, Geschäftsführer der Saarland Medien GmbH
(Samstag, 21.01.2012, 12:30 Uhr, Filmhaus)
Den Himmel auf Erden suchen – Gustav Reglers zweite Heimat
Dokumentarfilm, Deutschland 2011, Regie: Boris Penth, 52 Min.
Gustav Regler wurde 1889 in Merzig geboren. Sein literarisches Werk ist heute hochgeschätzt. Reglers Engagement gegen die faschistischen Strömungen in Europa führte ihn zunächst in die Kommunistische Partei und später in den spanischen Bürgerkrieg. Der Hitler-Stalin-Pakt ließ ihn jedoch radikal mit dem Kommunismus brechen. Mit den Nazis und den Kommunisten als Feinde im Rücken, floh er mit seiner Frau Mieke 1940 ins Exil nach Mexiko. Die Dokumentation zeichnet u. a. seine Stationen in Mexiko nach.
(Samstag, 21.01.2012, im Anschluss an Wendelin von Boch, Filmhaus)
Deutsche. Leben in Israel.
Dokumentarfilm, Deutschland 2011, Regie: Helmut Simon, 60 Min., dt., engl. mit engl. UT
Anna und Jan kamen zum Auslandsstudium nach Israel. Ulla arbeitete in Deutschland als Lehrerin und wurde in Tel Aviv zur Schriftstellerin. Noa ließ ihre beiden erwachsenen Töchter in Deutschland zurück, und konvertierte zum Judentum. Kerstin gründete mit ihrer israelischen Freundin eine Familie. Der Bayer Johannes arbeitet als Arzt. Gibt es den Deutschen gegenüber Ressentiments, erfahren sie Zuneigung, Unterstützung oder Akzeptanz? Ist es schwierig, als Deutscher in Israel zu leben?
(Sonntag, 22.01.2012, 13.30 Uhr, Filmhaus)
Der Europakomplex
Dokumentarfilm, Deutschland 2011, Regie: David Spaeth, Lukas Schmid, 90 Min., Uraufführung
Der Film begleitet zehn europäische Protagonisten in unterschiedlichen Städten und Regionen, folgt deren Arbeit, Reisen und Engagement, spürt ihren Ansichten und Haltungen zu Europa nach – und fokussiert Themen: den Kontinent Europa mit seiner Kultur, seiner Politik und Institutionen, die kriegerische Historie, aber auch die Krisen und Herausforderungen der jüngeren Zeit. Er ist ein klares Statement für ein Europa der Vielfalt, der Freiheit, ohne Grenzen.
(Sonntag, 22.01.2012, 15.30 Uhr, Filmhaus)

